So wählen Sie den besten Pizzastein für Ihren Backofen aus: Material, Größe und Pflegetipps
By Breville | Published: 2026-06-24
Category: Anleitungen
Erfahren Sie, wie Sie den perfekten Pizzastein für Ihren Backofen auswählen – mit Materialvergleichen, Tipps zur Größe und wichtigen Pflegehinweisen für selbstgemachte Pizza.
Es gibt kaum etwas Besseres als eine selbstgemachte Pizza mit einem perfekt knusprigen, goldbraunen Boden. Während großartiger Teig und frische Beläge entscheidend sind, liegt das Geheimnis für ein pizzeriaähnliches Backergebnis in der Wahl Ihres Pizzasteins. Ein hochwertiger Stein nimmt die Hitze Ihres Ofens auf und überträgt sie direkt auf den Teig, was einen knusprigen Boden und einen schön verkohlten Rand erzeugt. Aber bei so vielen Optionen auf dem Markt – wie wählen Sie den besten Pizzastein für Ihren Ofen aus? Dieser Leitfaden führt Sie durch Materialoptionen, Größenüberlegungen, Pflegetipps und wie Brevilles innovative Geräte Ihr selbstgemachtes Pizzaerlebnis verbessern können.
Warum einen Pizzastein verwenden?
Ein Pizzastein imitiert den Boden eines holzbeheizten Steinofens, indem er intensive, gleichmäßige Hitze liefert. Wenn Sie eine kalte Pizza direkt auf einen vorgeheizten Stein legen, gart die Hitze des Steins sofort den Boden des Teigs und sorgt für eine knusprige Kruste, bevor die Beläge sie durchweichen können. Dies hilft auch, eine schöne Teiglockerung zu erzielen, dank der intensiven Bodenhitze. Über Pizza hinaus eignet sich ein Stein hervorragend zum Brotbacken, zum Rösten von Gemüse und sogar zum Knusprigbacken von Tiefkühlprodukten.
Das Material macht den Unterschied: Welcher Pizzastein ist der beste?
Das Material Ihres Pizzasteins beeinflusst maßgeblich die Wärmespeicherung, Haltbarkeit und Backleistung. Hier sind die gängigsten Typen:
Cordierit-Pizzasteine
Cordierit ist eine Keramikart, die Temperaturschocks außergewöhnlich gut verträgt. Es ist das beliebteste Material für Haushaltspizzasteine, da es schnelle Temperaturwechsel ohne Rissbildung aushält. Cordieritsteine erhitzen sich gleichmäßig und speichern die Wärme gut, was sie ideal für mehrere Pizzen hintereinander macht. Sie sind zudem relativ erschwinglich und leicht erhältlich. Allerdings können sie schwer sein und benötigen möglicherweise eine längere Vorheizzeit als andere Materialien.
Schamottesteine (Ziegelsteine)
Schamottesteine sind dicht und schwer und bieten eine hervorragende Wärmespeicherung. Sie werden aus natürlichem Ton hergestellt und bei hohen Temperaturen gebrannt, ähnlich wie Pizzaofensteine. Diese Steine erzeugen eine sehr knusprige Kruste und vertragen sehr hohe Ofentemperaturen. Der Nachteil ist, dass sie extrem schwer und schwer zu handhaben sind. Sie sind zudem tendenziell poröser, nehmen mehr Feuchtigkeit auf und können bei unsachgemäßem Vorheizen reißen.
Gusseiserne Pizzapfannen
Gusseisen ist zwar kein Stein, wird aber oft als Alternative verwendet. Es erhitzt sich schnell und speichert die Wärme unglaublich gut, was einen sehr knusprigen Boden ergibt. Gusseiserne Pfannen sind langlebig und können vom Herd in den Ofen. Allerdings sind sie sehr schwer und können dazu führen, dass der Pizzaboden verbrennt, wenn man nicht aufpasst. Einige Hobbyköche schätzen die Bräunung, die mit Gusseisen erzielt werden kann.
Aluminium- und Stahlplatten
Backstahl oder Aluminiumplatten sind eine moderne Alternative zu Stein. Sie leiten Wärme viel schneller als Keramik, sodass Ihre Pizza in Minuten statt in 10-15 Minuten gar ist. Sie sind praktisch unzerstörbar und können auf dem Herd oder im Ofen verwendet werden. Der Nachteil ist, dass sie extrem schwer und teuer sind. Sie erfordern zudem eine sorgfältige Handhabung, um ein Verbrennen der Kruste zu vermeiden.
Größe und Dicke: Die richtige Passform finden
Die Größe ist bei der Wahl eines Pizzasteins entscheidend. Sie möchten einen Stein, der bequem in Ihren Ofen passt, mit mindestens 5 cm Abstand auf allen Seiten für eine gute Luftzirkulation. Für einen Standard-Haushaltsofen ist ein runder Stein mit 35 cm Durchmesser oder ein rechteckiger Stein von 35x40 cm ideal. Auch die Dicke beeinflusst die Leistung. Dickere Steine (ca. 1,5 bis 2 cm) speichern mehr Wärme und reißen weniger leicht, benötigen aber eine längere Vorheizzeit. Dünnere Steine (0,5 bis 1,5 cm) heizen schneller auf, halten die Wärme aber möglicherweise nicht so gut für mehrere Pizzen.
Wenn Sie einen Tischofen wie den Smart Grill™ verwenden, benötigen Sie einen kleineren Stein, der in die Innenmaße passt. Brevilles kompakte Öfen sind für Vielseitigkeit ausgelegt, und viele Nutzer kombinieren sie mit einem kleinen Pizzastein für perfekte persönliche Pizzen. Messen Sie immer das Innere Ihres Ofens, bevor Sie einen Stein kaufen.

Wie man einen Pizzastein für perfekte Ergebnisse verwendet
Die richtige Verwendung eines Pizzasteins ist der Schlüssel zu einer restaurantreifen Kruste. Befolgen Sie diese Schritte:
- Stein vorheizen: Legen Sie den Stein in den kalten Ofen und stellen Sie dann Ihren Ofen auf die höchste Temperatur (260 °C oder höher, wenn Ihr Ofen es zulässt). Lassen Sie den Stein mindestens 30-45 Minuten vorheizen. Dies ist ein Muss – ein kalter Stein ergibt keine knusprige Kruste.
- Pizza vorbereiten: Verwenden Sie einen leicht bemehlten Pizzaschieber oder ein Stück Backpapier, um Ihre Pizza auf den heißen Stein zu schieben. Backpapier erleichtert den Transfer und verhindert ein Ankleben.
- Schnell backen: Backen Sie 8-12 Minuten, je nach Ofentemperatur und Steindicke. Behalten Sie die Pizza im Auge; die Kruste sollte goldbraun und der Käse blasig sein.
- Ruhen lassen: Nehmen Sie die Pizza aus dem Ofen und lassen Sie sie einige Minuten auf einem Schneidebrett ruhen, bevor Sie sie schneiden. Dies hilft dem Käse, sich zu setzen, und verhindert einen durchweichten Boden.
Pflege Ihres Pizzasteins
Die richtige Pflege verlängert die Lebensdauer Ihres Pizzasteins. Hier sind wichtige Tipps:
- Nie Seife verwenden: Pizzasteine sind porös und nehmen Seife auf, die auf Ihre Speisen übergehen kann. Kratzen Sie stattdessen angebrannte Reste mit einem Spatel ab oder verwenden Sie eine harte Bürste. Bei hartnäckigen Flecken eine Paste aus Backpulver und Wasser herstellen, schrubben und abspülen.
- Temperaturschock vermeiden: Legen Sie niemals einen kalten Stein in einen heißen Ofen oder gießen Sie kaltes Wasser auf einen heißen Stein. Lassen Sie den Stein immer vollständig im Ofen abkühlen, bevor Sie ihn herausnehmen.
- Stein einbrennen: Mit der Zeit entwickelt Ihr Stein eine natürliche Antihaft-Patina aus den Ölen des Teigs. Das ist gut – wischen Sie ihn nach jedem Gebrauch einfach mit einem trockenen Tuch ab.
- Richtig lagern: Lagern Sie Ihren Stein an einem trockenen Ort. Wenn Sie ihn mit anderen Gegenständen stapeln, legen Sie ein Papiertuch oder Tuch zwischen die Oberflächen, um Kratzer zu vermeiden.
Breville-Geräte, die Ihr Pizzaerlebnis verbessern
Ein Pizzastein ist ein großartiges Werkzeug, aber die Kombination mit dem richtigen Gerät kann Ihre selbstgemachte Pizza auf die nächste Stufe heben. Breville bietet mehrere Produkte, die den Prozess einfacher und konsistenter machen. Zum Beispiel ist der Breville Sous Chef® 9 eine leistungsstarke Küchenmaschine, die Käse reibt, Gemüse schneidet und Teig in Sekundenschnelle knetet, was Zeit und Mühe spart. Mit seinem 2,1-Liter-Fassungsvermögen und verstellbaren Schneidscheiben können Sie alle Ihre Pizzabeläge auf einmal zubereiten.

Wenn Sie die Temperatur präzise steuern möchten, denken Sie über Brevilles Induktionskochfelder oder den Compact Wave™ Soft Close Toaster nach, der eine gleichmäßige Bräunung für Ihre Beilagen bietet. Für alle, die eine schnelle, unkomplizierte Pizza bevorzugen, können Brevilles Tischöfen mit Umlufteinstellung in Kombination mit einem Stein ebenfalls hervorragende Ergebnisse liefern.
Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten
- Zu viel Mehl verwenden: Eine starke Mehlschicht kann auf dem Stein verbrennen und einen bitteren Geschmack erzeugen. Verwenden Sie stattdessen eine leichte Schicht Maismehl oder Grieß.
- Zu viele Beläge: Zu viele feuchte Beläge machen den Boden durchweicht, egal wie gut Ihr Stein ist. Halten Sie sich an eine moderate Menge.
- Nicht lange genug vorheizen: Ein kurzes Vorheizen macht den Stein nicht heiß genug. Geben Sie ihm mindestens 30 Minuten bei hoher Temperatur.
- Auf dem Stein schneiden: Schneiden Sie Pizza niemals direkt auf dem Stein – das kann die Oberfläche zerkratzen und Ihr Messer beschädigen. Verwenden Sie ein Schneidebrett.
Pizzastein vs. Backstahl: Was ist besser?
Beide haben ihre Befürworter. Backstahl heizt schneller auf und kann eine stärker verkohlte Kruste erzeugen, ist aber schwerer und teurer. Der Pizzastein ist leichter, erschwinglicher und bietet ein traditionelleres Backerlebnis. Für die meisten Hobbyköche ist ein guter Cordieritstein der beste Kompromiss aus Leistung, Preis und Benutzerfreundlichkeit.
Fazit: Bereit, die perfekte Pizza zu backen?
Die Wahl des besten Pizzasteins hängt von Ihrem Ofen, Ihrem Budget und der gewünschten Krustentextur ab. Cordieritsteine eignen sich hervorragend für die meisten Haushaltsöfen, während Schamott für ernsthafte Enthusiasten eine überlegene Wärmespeicherung bietet. Kombinieren Sie Ihren Stein mit richtigem Vorheizen und Pflege, und schon bald werden Sie Pizzen in Pizzeria-Qualität zubereiten. Um Ihre Pizza-Vorbereitung zu optimieren, sollten Sie den Breville Sous Chef® 9 in Ihre Küchenausstattung aufnehmen – er macht Teig, Sauce und Beläge mühelos. Viel Spaß beim Backen!